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Märchenstunde

Das Leben einer Tänzerin 1

Es war einmal ein Mädchen, das hatte einen ungewöhnlichen Unfall. Es tanzte spontan in einer dunklen Gasse, alleine zum Vergnügen. Es wusste, dass seine Eltern es verboten hätten. Auf einmal hörte es, wie jemand seinen Namen rief. Vor lauter Schreck – jemand hatte es ertappt! – stolperte es und stürzte auf das harte Pflaster.

Nun lag auf der Straße ein kleiner spitzer Edelstein, auf den es fiel und der sich tief in ihr Fleisch bohrte.

Da erschrak das Mädchen sehr, außerdem schämte es sich seiner Wildheit wegen.

Das Mädchen hatte einen Freund und eine Familie und es wurde von ihnen geliebt. So lebte es ein normales Leben ohne jemanden von ihrem unglücklichen Edelstein zu erzählen, welcher in den Jahren zu ihr Herz wanderte und eines Tages ganz unverhofft tief in jenes stieß und es so tötete.

9.12.06 23:58


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Schande

Heißer Körper, kalter Schweiß

Abgeschossen

Getötet

Ich lag allein

Billigen Plastikeimer

Fest umklammert

Zu krank zum Kotzen

Gefühle jenseits meiner Kontrolle

Schwindende Fotografien meiner Vorfahren

Obwohl ich eingehüllt war

Ein Laken

Voller Mutterliebe

Ich konnte eine Frau erkennen

Etwas in ihrer Hand

Sah aus wie ein Hörer

Irgendwie futuristisch

Grüne Haare, gelbe Haut

Sie war so scheiße schön, es brachte mich zum Weinen.

7.12.06 19:36


Shame

Hot body, cold sweat. Downed. Killed.
I lay alone. Clutching a cheap plastic bucket. Too sick to puke. Feelings beyond my control.

Fading photographs of my ancestors. Though was wrapped up. A blanket full of motherly love.
I could spot a woman holding something in her hand. Looked like an earpiece. Somehow futuristic.
Green hair, yellow skin. She was so fucking beautiful, it made me cry.

 

6.12.06 19:32



5.12.06 15:28


Der Morgen

Ich sah in den Spiegel. Brutale Ehrlichkeit schlug mir ins Gesicht. Es war ein Schlag, auf den ich vorbereitet gewesen war, doch nichtsdestotrotz traf er hart.

Viel zu hell war es hier drinnen, viel zu hell. Meine Augen hielt ich halb zugekniffen und meine Stirn lag dabei in Falten. Es schenkte mir einen unfreundlichen Gesichtsausdruck, aber es schütze mich sowohl etwas vor mir selbst, als auch vor dem Licht.

Meine blasse Haut glänzte ölig, das Gesicht erschien seltsam aufgedunsen. Dunkle Furchen standen unter meinen Augen. Mein Mund war noch geschwollen vom Schlaf. Ich öffnete ihn. Die Lippen klebten trocken aneinander, zogen sich nur langsam voneinander ab. Mein Lippenstift war eingetrocknet; er hatte sie zusätzlich rau und rissig gemacht. Ich sah mir in die schmalen Augen, die kleinen Pupillen.

Auf einmal brachen Bilder von gestern Nacht auf mich herab.

Die junge Frau kam zu mir. Schamlos stand sie nackt im Türrahmen. Sie hatte sich nicht die Mühe gemacht, sich anzuziehen.

Ihr Körper war klein und fragil. Die schmalen Hüften und kleinen Brüste ließen sie mädchenhaft aussehen. Ihre braunen Haare waren zu einem modischen Kurzhaarschnitt frisiert worden. Sie hatte hohe Wangenknochen, es machte ihr kleines Gesicht katzenähnlich. Ihre Augen waren wie gebranntes Siena und funkelten mysteriös. Sie trug ihre kleine schwarze Brille, welche ihr gleichzeitig ein beherrschtes, als auch ein gewitztes Aussehen schenkte.

In ihrer rechten Hand hielt sie eine Zigarette. Scharf und schnell inhalierte sie hörbar. Fast zeitgleich offenbarte sie mir ihr Grinsen. Ihr kleiner, süßer, schmaler Mund um ihre makellosen weißen Zähne zogen mich in ihren Bann.

Sie war so wunderschön! Jeder Mann stand in ihrem Schatten, jede Frau stand in ihrem Schatten.

Ich bemerkte, dass sie ein „C“ auf der Seite ihres rechten Handgelenks tätowiert hatte. Ich fragte mich, wofür es stand. Der Anfangsbuchstabe eines Liebhabers? Vielleicht der ihres eigenen Namens?

Sie betrat das Badezimmer, kam langsam näher zu mir.

„Liebst du mich?“, fragte sie mich und fasste mit beiden Händen sanft an meine Hüften.

„Nein“, sagte ich und küsste sie innig.

4.12.06 15:09




3.12.06 12:37


Allein

Auf, auf! Hier treibe ich

Ausgestopft, ohne Werte

So sagst du. So weiß ich es.

Ich glaube die Leinwand

steht leer in unserem Buch

Ich wage es nicht, an deiner Tür zu kratzen.

Ach, halt die Klappe. Kalter Kaffee

Ein weiterer Kniefall

vor der bittren Frucht und ich falle

In Wellen hinter geschlossenen Augen, Bau mein

Krematorium, so ist es doch

So hast du Recht und bist du schlau.

Der Sommer wartet, ich komm nicht mit

Komm auch nicht nach

Für beides fehlt mir

meine Kraft.
2.12.06 14:43


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